Referenten und Impulsgeber

Bettina Alavi , Prof. Dr. * 1958

Professorin für Geschichte und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Schwerpunkte Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik / Interkulturelles Lernen, Neue Medien, Oral History, geschlechterspezifischer Geschichtsunterricht, Weimarer Republik, Religionsgeschichte). Sie ist Vorstandsmitglied der Konferenz für Geschichtsdidaktik der Geschichtsdidaktikerinnen und Geschichtsdidaktiker Deutschlands e.V., der internationalen Gesellschaft für Fachdidaktik, dem Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands sowie Mitglied in der Regionaljury Baden-Württemberg des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten, ausgerichtet von der Körber-Stiftung, Hamburg.

Maria Alexopoulou, Dr. * 1970

Historikerin. Sie studierte Mittlere und Neuere Geschichte und Philosophie an der Universität Heidelberg und promovierte im Fach Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Tätig ist sie als freie Historikerin und Archivarin und Lehrbeauftragte an der Universität Heidelberg. Seit 2004 ist sie als Mitglied des Vereins „Die Unmündigen“, einem Mannheimer Migrantenverein der zweiten und dritten Generation, in der politischen und Kulturarbeit aktiv (Konzeption von historischen Ausstellungen; Filmprojekte; Durchführung von Oral History Interviews; Archivrecherchen; politische Arbeit).

Michael AlliMadi *1968

Unternehmer (Unternehmensberatung/Personalberatung). Geboren in New York 1968, 1969 Übersiedlung nach Uganda; 1971 Militärcoup durch Idi Amin (Flucht eines Teils der Familie); 1976 Flucht/Übersiedlung nach Deutschland. Seit 2009 Vorsitzender Ausländerrat/Migrationsrat Heidelberg.

 

Joachim Baur, Dr. * 1973


lebt und arbeitet als freier Kurator in Berlin. Derzeit entwickelt er u.a. im Auftrag des Landes Niedersachsen ein Konzept für das „Museum Grenzdurchgangslager Friedland“. Nach dem Studium der Geschichte, Politologie, Empirischen Kulturwissenschaft und Museum Studies in Tübingen, Stuttgart und New York arbeitete er zuvor als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Geschichte Baden-Württemberg und am Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Daneben unterrichtet er Museumswissenschaft als Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen und an der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Museumstheorie, Geschichtspolitik und Repräsentation der Migration, zuletzt Die Musealisierung der Migration. Einwanderungsmuseen und die Inszenierung der multikulturellen Nation, Bielefeld 2009 und Museumsanalyse. Methoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes (Hg.), Bielefeld 2010. Website: www.die-exponauten.com.

www.die-exponauten.com

Klaus-Jürgen Becker, Dr. * 1963

Historiker. Nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann Studium der Betriebswirtschaft, Wirtschaft- und Sozialgeschichte, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an der FH Worms und der Universität Mannheim. Promotion 1999. Seit 2007 ist er Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen.

Anja Dauschek, Dr.*1966

Studium der Sozialwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Museum Studies an der George Washington University, Washington D.C. Sie promovierte im Fach Volkskunde an der Universität Hamburg (2000) und absolvierte weitere Ausbildungen als Moderatorin und Organisationsentwicklerin. Von 2000 – 2006 war sie leitende Beraterin bei der international arbeitenden Museumsberatung LORD Cultural Resources, betraut mit dem Aufbau und Leitung des Berliner Büros. Seit 2007 ist sie bei der Landeshauptstadt Stuttgart als Abteilungsleiterin im Kulturamt verantwortlich für den Aufbau eines Stadtmuseums für Stuttgart. Sie lehrt im Fortbildungszentrum der FU Berlin Museumsmanagement.

Mario di Carlo * 1970

Studium der Politischen Wissenschaften, Italianistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Mannheim sowie Regie an der Dokumentarfilmschule Zelig in Bozen. Seit 2001 ist er als freier Regisseur tätig. Mit seinem Film „deutschland – wäre meine richtige heimat...“ hat er 2007 den Förderpreis der Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz gewonnen.

Martin Düspohl * 1957

Studium der Erziehungswissenschaft , Erwachsenenbildung und Soziologie an der FU Berlin. Seit 1983 ist er in der Berliner Kultur- und Bildungsarbeit tätig, u.a. als Mitbegründer von Stattreisen Berlin und als Leiter des KreuzbergMuseums, seit 2009 zugleich Leiter des Fachbereiches Kultur und Geschichte des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Von Herrn Düspohl sind zahlreiche Veröffentlichungen zur Berliner Regionalgeschichte und zur Museums- und Kulturarbeit – insbesondere zu partizipativen Ansätzen kommunaler Kulturarbeit.

Claude Annie Dumora * 1948

Studium Germanistik in Bordeaux. In der BRD (1970-1984) gab sie Französischunterricht in Kindergärten, Grundschule, Gymnasium sowie der Erwachsenenbildung, zudem war sie Exportsachbearbeiterin bei Mercedes-Benz (1986-2008). Rentnerin ist sie seit 2008. Frau Dumora ist seit 1994 Mitglied der Amateurfrauentheatergruppe ‚WeibsBilder’..Projektleitung ‚Heimat finden in Germersheim’, ein interkulturelles Ausstellungsprojekt 2008-2010.

Hayat Erten * 1970

Studium der Politik, Soziologie, Sozialpsychologie und öffentliches Recht mit den Schwerpunkt Migration und Integration in Hannover. Ihre Wurzeln und ihre persönlichen Erfahrungen bewegten sie zum Engagement in zahlreichen Ehrenämtern wie z.B. in der Deutsch-Türkischen Vereinigung für Sozial-und Geisteswissenschaftlichen Austausch (DTA) und der European Association of Turkish Academics (EATA). Neben Aufenthalten in Paris und der Türkei arbeitete sie unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Soziologie und im Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung der Universität Hannover. Ihr Mitwirken bei der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover, einem Museum der Firma Bosch in Karlsruhe, ihre Tätigkeit als Radiosprecherin und freie Mitarbeiterin einer Tageszeitung sind weitere Aktionsfelder aus ihrem Lebenslauf.

Aytac Eryılmaz * 1952

Gründungsmitglied und Geschäftsführer von „DOMiD- Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.“, Projektleiter der zweisprachigen Ausstellung „Fremde Heimat. Eine Geschichte der Einwanderung aus der Türkei“ 1998 im Ruhrlandmuseum Essen mit Dr. Mathilde Jamin, Projektleitung Fotoausstellung „So fing es an...“ 2000. Projektleitung der Ausstellung „40 Jahre Fremde Heimat“ 2001 Köln. Mitkurator des Initiativprojektes der Kulturstiftung des Bundes „Projekt Migration“ in Köln 2002-2006. Projektleiter Fotoausstellung „Geteilte Erinnerungen“ 2007. Gemeinsam mit anderen Initiatoren setzt er sich seit Jahren für den Aufbau eines Migrationsmuseums in Deutschland als Zentrum für Geschichte, Kunst und Kultur der Migration ein.

Gaby Fierz * 1961

ist Ethnologin und Kulturvermittlerin. Sie studierte Ethnologie, Wirtschaft und Alte Geschichte. Seit Dezember 2000 ist sie Leiterin der Abteilung Bildung & Vermittlung am Museum der Kulturen Basel und hat verschiedene Ausstellungen u.a. „Feste im Licht. Religiöse Vielfalt in einer Stadt“; und „Alphorn, Chai & Palstikbuddha“ und „Was ist Heimat?“ kuratiert und unterschiedliche Vermittlungsformate konzipiert und durchgeführt. Sie ist Dozentin am Studienzentrum Kulturmanagement Universität Basel, Redaktorin bei museums.ch, der Zeitschrift ICOM Schweiz und dem Verband Schweizer Museen VMS und arbeitet als freiberufliche Kulturvermittlerin.

Volker Gallé, * 1955

Kulturkoordinator der Stadt Worms. Er studierte Germanistik, Philosophie und Ethnologie und arbeitete danach zunächst als Journalist. Als Buchautor und Liedermacher beschäftigt er sich hauptsächlich mit regionaler Geschichte und Kultur. Er ist Vorsitzender des Fördervereins in der Gedenkstätte KZ Osthofen und der Nibelungengesellschaft Worms.

Caroline Gritschke, Dr. * 1966

Studium der Geschichte und Germanistik in Göttingen und Tübingen, Promotion in Geschichte an der Universität Kassel. Als freiberufliche Historikerin Konzeption und Durchführung von partizipatorischen Ausstellungsprojekten zur Migrationsgeschichte; Lehrauftrag Migration und Gender an der Hochschule Esslingen. Seit 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Museumspädagogik) am Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Michael Grötsch * 1957

Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur der Stadt Mannheim

Clarissa Haenn

Geschäftsleiterin von hpunkt kommunikation History Marketing, Projektentwicklung von „Lebenswege. Das Online-Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz“

Eleonore Hefner * 1955

Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und an der Universität Heidelberg. Langjährige Praxis in der Sprach- und Kulturvermittlung (DaF und DaZ) in Institutionen der Erwachsenenbildung im Rhein-Neckar Raum und für das Goethe-Institut in Finnland (1982-1983). Seit 1989 Lehraufträge an den Universitäten Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim und an der (ehemaligen) Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen in Ludwigshafen und an der Fachhochschule Ludwigshafen. Schwerpunkt: Kulturarbeit in der Einwanderungsgesellschaft. Seit 1996 Geschäftsführerin von Kultur Rhein-Neckar e.V. Sprecherin der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Kulturpolitischen Gesellschaft (seit 1998), Mitglied im Landesbeirat für Integration und Migration RLP (seit 2008)

Sabine Hess, Dr.* 1969

arbeitet als Hochschulassistentin am Institut für Volkskunde / Europäische Ethnologie. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit Fragen von Migration, Globalisierung, Europäisierung und Grenzregime. So arbeitete sie von 2003 bis 2005 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Transit Migration“, einem interdisziplinären Forschungs- und Kunstprojekt als Teilprojekt der Ausstellung „Projekt Migration“ am Kölnischen Kunstverein, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Von 2007 bis 2009 war sie wissenschaftliche Kuratorin des forschenden Ausstellungsprojekts „Crossing Munich. Orte, Bilder und Debatten der Migration“, zu sehen in der Rathausgalerie der Landeshauptstadt München.

Hannele Jalonen * 1959

Kommunale Integrationsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen und Mitglied im Landesbeirat für Migration und Integration. Die gebürtige Finnen kam 1981 nach Deutschland, studierte in Mannheim Germanistik und Anglistik und war nach dem Studium im Fachbereich der städtischen Integrationskurse tätig, bevor se Integrationsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen wurde. Sie war die Landesprüfungsbeauftragte „Zertifikat Deutsch„ Lehrbeauftragte für Finnisch am Dolmetscherinstitut Germersheim der Universität Mainz und sie qualifiziert Lehrkräfte im Bereich DaF/DaZ/Integrationskurse. Zur Zeit absolviert sie eine Ausbildung zur "Interkulturellen Mediatorin".

Carlos Kölbl , PD Dr. *1973

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogische Psychologie der Leibniz Universität Hannover. Er studierte Psychologie (Nebenfach: Soziologie) an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Trier. Zu seinen Forschungs-schwerpunkten gehören die Entwicklung des Geschichtsbewusstseins, interkulturelle Bildung, die Psychologie der kulturhistorischen Schule, Leseförderung sowie qualitative Forschungsmethoden.

Monika Kleebauer *1959

studierte in Tübingen Pädagogik und macht zudem noch eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. Sie ist Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Projektmacherin und Gründungsmitglied von Chawwerusch Theater. Seit seiner Gründung arbeitet sie in der freien Theatergruppe. Sie bearbeitet zahlreiche Projekte zu dem Thema „Spurensicherung und oral history“ und leitete das Projekt „Heimat finden in Germersheim“ – ein interkulturelles Ausstellungsprojekt (2008-2010).

Klaus Kufeld , Dr.* 1951

Studium der Geistes- und Sozialwissenschaften in München und Regensburg. Er war als Bildungsberater, Ausländerbeauftragter und Kulturamtsleiter tätig. Seit 1997 ist er Gründungsleiter des Ernst-Bloch-Zentrums in Ludwigshafen. Zudem ist er Geschäftsführer der Bloch-Stiftung und der BürgerStiftung Ludwigshafen.

Wolfgang Michalka * 1943

Normal 0 21

Honorarprofessor Universität Karlsruhe, Historiker. Er hat an den Universitäten Mannheim, Frankfurt/M, Darmstadt, Freiburg und Karlsruhe und als Schriftleiter beim Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Freiburg bzw. Potsdam gearbeitet, von 1997 bis 2006 leitete er die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegung der Deutschen Geschichte, Schloss Rastatt.

Hans-Martin Mumm * 1948

Studium der Theologie u.a. in Heidelberg. Leiter des Kulturamts der Stadt Heidelberg und Vorsitzender des Geschichtsvereins. Autor und Stadtführer zu ortsgeschichtlichen Themen

Rainer Ohliger * 1967

Historiker und Sozialwissenschaftler in Berlin. Nach seinem Studium der Geschichte, Demographie und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Freiburg und der University of Michigan war er bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin (Lehrstuhl Bevölkerungswissenschaft, Institut für Sozialwissenschaften). Von 2002 bis 2007 war er Program Director und European Associate Director der transatlantischen NGO Humanity in Action. Rainer Ohliger ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des 2001 gegründeten Netzwerks Migration in Europa e. V. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Stuttgart in Gründung und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe sowie bundesweit weiteren 15 Stadt- und Regionalmuseen setzt das Netzwerk Migration zurzeit den Aufbau einer dezentralen Sammlung zur Migrationsgeschichte um.

Dietmar Osses * 1966

Historiker, leitet das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum mit dem Arbeitsschwerpunkt Zuwanderung und Migration sowie Alltags- und Sozialgeschichte im Ruhrgebiet. Er hatte Lehraufträge an den Universitäten Dortmund, Bochum, Münster und der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel sowie Veröffentlichungen zu Theorie und Praxis des Museums, Sozialgeschichte des Ruhrgebiets und Migrationsgeschichte in NRW. Seit 2010 ist er Sprecher des Arbeitskreises Migration im Deutschen Museumsbund.

Claus Preißler*1968

Integrationsbeauftragter der Stadt Mannheim, Jahrgang 1968, studierte Soziologie, Ethnologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. In dieser Zeit hospitierte er u.a. mehrere Monate im Bundesministerium für „Canadian Heritage/ Multiculturalism Branch“ in Ottawa/ Kanada und war mehrere Jahre in der Pflege an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg tätig. Er arbeitete als pädagogischer Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung des Bezirksverbands der Arbeiterwohlfahrt Baden e.V. in Karlsruhe sowie als freier Journalist für den Mannheimer Morgen. Seit 2005 ist Herr Preißler städtischer Beauftragter für Integration und Migration, nachdem er fünf Jahre in dieser Dienststelle als Projektmanager tätig war.

Zurzeit absolviert Herr Preißler eine Ausbildung zum Mediator beim Heidelberger Institut für Mediation. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Jutta Steinruck * 1962

Diplom Betriebswirtin. Mitglied des Europäischen Parlaments

Antoinette Reuter * 1950

Historikerin, Mitbegründerin des Dokumentationszentrums für Migrationen in Düdelingen (L). 2007 (zusammen mit Jean Philippe Ruiz), Kuratorin der Migrationsausstellung „Retour de Babel“ im Rahmen von „Luxemburg und Grossregion - Kulturhauptstadt Europas“. Mitbegründerin der „European Migration Heritage Road“. Arbeitet als Gymnasiallehrerin und hat als solche auch mehrere Schulprojekte zum Thema Migration koordiniert

Bettina Scheeder* 1959

studierte an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ur- und Frühgeschichte. Bereits während des Studiums sowie nach dessen Anschluss arbeitete sie freiberuflich für museale Einrichtungen, Kunstvereine und Galerien und im Rhein-Neckar-Raum, bis sie 1997 eine Anstellung am Wilhelm Hack-Museum in Ludwigshafen antrat. Seit 2000 ist sie für den Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. tätig, ab 2003 als deren Geschäftsführerin.

Seit zehn Jahren berät sie große wie kleine Museen in Rheinland-Pfalz. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt der Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haupt- wie ehrenamtlich geleiteter Museen mit entsprechenden zielgruppenorientierten Angeboten. Seit 2007 ist sie Mitglied im Vorstand des Deutschen Museumsbund und u. a. in der neu gegründeten Fachgruppe „Migration“ aktiv.

Claudia Schöning-Kalender, Dr. * 1951

Kulturwissenschaftlerin. Sie studierte in Hannover, Tübingen und Istanbul, in ihrer Dissertation „Mobilität und Mobiliar“ befasste sie sich mit der Veränderung im Umgang mit Raum im Kontext türkischer Binnenmigration. Seit Beginn der 1980er Jahre ist sie mit Migrationsthemen in Forschung und Lehre wie auch in praxisnahen Projekten befasst, in der Regel mit dem Schwerpunkt Frauen, so in einem Projekt zum Frauenhandel an der Uni Tübingen, in einem Praxisprojekt zur Existenzgründung von Migrantinnen, dem Symposium „Frauenbewegungen in islamischen Ländern“, beides in Kassel, bei der Gründung und Durchführung der Internationalen Frauenuniversität in Hannover, oder bei dem Ausstellungsprojekt Frauenwelten der Kultur Rhein-Neckar e.V..

Weitere Infos und Publikationen s. www.schoening-kalender.de

Ulla Tschötschel * 1954

Ethnologin und Dipl. Sozialpädagogik; langjährige Erfahrung in Beratung von Frauen; mehrjähriger Auslandsaufenthalt in Botswana mit beruflicher Tätigkeit im Bildungs- und Gesundheitsbereich; Mitarbeiterin beim Bildungsträger baff e.V. zur beruflichen Integration von Frauen mit Migrationshintergrund und Elternarbeit in der Mädchenwerkstatt.

Harald Stockert (Dr.) * 1970

Studium der Geschichte, Germanistik und Mathematik an den Universitäten Mannheim und Amsterdam. Promotion 1998, anschließend Referendariat für den höheren Archivdienst. 2000-2001 Konzernarchivar bei GEHE AG, Stuttgart. Seit 2001 beim Stadtarchiv Mannheim – Institut für Stadtgeschichte als Abteilungsleiter Zwischenarchiv und EDV tätig, seit 2008 stellvertretender Institutsleiter.

Sven Tetzlaff *1965

Studium der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Neueren Geschichte und Volkskunde an der Universität Hamburg. 1994 bis 1997 wissenschaftliche Mitarbeit bei einem DFG-Forschungsprojekt zur Technikgeschichtsschreibung sowie freie Mitarbeit bei verschiedenen Museumsausstellungen. Seit 1997 Mitarbeiter der bei der Körber-Stiftung, dort seit 2001 Projektleiter des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten und seit 2008 Leiter des Bereichs Bildung. Veröffentlichungen zu sozial-, technik- und kulturgeschichtlichen Themen sowie zu Wettbewerben als Instrument von Schulentwicklung und Impulsgeber der Lernkultur.

Bernhard Tschofen (Prof.Dr.)* 1966

Studierte an den Universitäten Innsbruck und Tübingen Empirische Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte. 1999 promovierte er in Tübingen über "Berg Kultur Moderne. Volkskundliches aus den Alpenländern". Schon seit 1992 arbeitete er an verschiedenen Museen und Ausstellungsprojekten in Österreich, bevor er 1995 Universitätsassistent an der Universität Wien wurde. Dort habilitierte er sich 2001 und wurde außerordentlicher Professor. Im Zentrum seiner Forschung stehen die sozialen und kulturellen Wandlungsprozesse durch die Europäisierung im Rahmen einer vergleichenden Regionenforschung.

Paul van der Laar*1972

Professor an der Erasmus-Universität Rotterdam; stellvertretender Leiter des Historischen Museums Rotterdam.

Maria Weber, * 1952

Studium an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Landau mit dem Abschluss des 1. Staatsexamens für Lehrer an Grund- und Hauptschulen. Ab Februar 1974: Weitere Ausbildungsphase und 2. Staatsexamen, Lehrerin an der Franz-von-Sickingen Schule in Wallhalben.

Kommunalpolitisch aktiv, darunter von 1989 bis 1999 Beigeordnete der VG Wallhalben (ehrenamtlich). Mitgliedschaften und ehrenamtliche Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen. Mitglied in der FDP seit Februar 1974, eingebunden in die Arbeit der Partei auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Seit 01. April 1998: Landesbeauftragte für Ausländerfragen bzw. Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz.

Regina Wonisch, * 1965

Historikerin mit Forschungsschwerpunkt Museologie, Gender Studies, Migrationsgeschichte, freiberufliche Ausstellungstätigkeit. Leiterin des Forschungszentrums für historische Minderheiten in Wien, Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Museologie am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt (Standort Wien); Mitglied von ?eXponat. Forum für Museologie und visuelle Kultur.